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Newsletter F&E 2021 | 01

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Liebe Studierende

Wir freuen uns, Ihnen die erste Ausgabe des neuen Newsletters F&E der PHSG zuzustellen! Mit dem Newsletter werden aktuelle Themen und Projekte aus der F&E allen Mitarbeitenden und Studierenden der PHSG bekannt gemacht. Durch diesen Einblick in aktuelle Projekte, Publikationen und Veranstaltungen der F&E möchten wir den wissenschaftlichen Austausch als wesentlicher Teil von Hochschulkultur fördern und Möglichkeiten zu bereichsübergreifender Zusammenarbeit sichtbar machen.
Der Newsletter wird halbjährlich allen Angehörigen der PHSG zugestellt. Interessierte ausserhalb der PHSG können den Newsletter ebenfalls abonnieren. Für die Koordination und den Versand des Newsletters ist die Newsletter-Redaktion zuständig (Christian Brühwiler, Boris Eckstein und Nathalie Rüsch). Bei Fragen oder Anregungen zum Newsletter sind wir erreichbar unter: forschung@phsg.ch.

Wir wünschen eine spannende Lektüre!
Die Newsletter-Redaktion

F&E allgemein

Franziska Vogt zur Forschungsrätin gewählt

Prof. Dr. Franziska Vogt ist vom Präsidium des Forschungsrates des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) interimistisch als Mitglied des Forschungsrates des SNF für die Abteilung I (Geistes- und Sozialwissenschaften) gewählt worden. Sie vertritt im Nationalen Forschungsrat von April bis September 2021 die Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Die Wahl ist sowohl für Franziska Vogt als auch für die PHSG ein Zeichen grosser Anerkennung, erstmals wurde ein Mitglied aus den Pädagogischen Hochschulen gewählt. 

 
Gesucht: Studierende mit Muttersprache Französisch/Italienisch

Im Rahmen des Projekts «Wir spielen die Zukunft» suchen wir zur Übersetzung unserer Homepage, der Beschreibung der Freispielimpulse sowie der Kurzfilme (Off-Text und Untertitel) studentische Hilfskräfte mit Muttersprache Französisch oder Italienisch (ca. 25 Stunden bis Juni 2021 oder nach Vereinbarung).
Treffen die Voraussetzung zu? Besteht Interesse? Dann kann gerne mit Lena Hollenstein (lena.hollenstein@phsg.ch) Kontakt aufgenommen werden.


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Beratungsstelle für die Drittmittelakquise

Als Ergänzung zum bereits bestehenden Grants Office, welches bei regionalen, nationalen und europäischen Förderprogrammen Unterstützung bietet, kümmert sich das Fundraising Office um die Drittmittelakquise bei privaten Geldgebern wie Stiftungen, Unternehmen sowie spezifischen Gremien und Abteilungen von Bund, Kantonen und Gemeinden. Mit diesen beiden Anlaufstellen – dem Grants Office und dem Fundraising Office – stellt die PHSG ihren Mitarbeitenden eine umfassende Beratung für die Finanzierung ihrer Projekte zur Verfügung. Zurzeit sind ein Prozess sowie ein entsprechendes Reglement für den Umgang mit der Drittmittelakquise in Ausarbeitung.

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Neue Projekte

PHSG

Projekt zu den Effekten von Apps 

Der SNF hat ein Projekt bewilligt, das sich den Auswirkungen von Apps auf Vorschulkinder widmet. Unter der Leitung von Dr. Silvana Kappeler Suter untersucht die Studie «The potential of digital apps for dialogic reading. Effects of apps on interaction quality, engagement and outcome», wie sich Bilderbuchapps im Vergleich zu klassischen Bilderbüchern auf die Interaktionsqualität zwischen erwachsener Person und Kind, die Aufmerksamkeit, die Beteiligung, den Affekt sowie die literacy skills (Wortschatz, Hörverstehen) von 3 – 5jährigen Kindern auswirken. Zudem soll herausgefunden werden, wie Merkmale des Kindes und der erwachsenen Person die genannten Faktoren beeinflussen. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM realisiert.

Website wird bald aufgeschaltet

SNF bewilligt «EMOKK-Studie» - Entwicklung motorischer Basiskompetenzen in der Kindheit 

Das Forschungsprojekt untersucht die Entwicklung motorischer Basiskompetenzen von Kindergarten- und Primarschulkindern und identifiziert bedeutsame schulische und ausserschulische Einflussfaktoren sowie Zusammenhänge mit überfachlichen Kompetenzen. Kinder in der deutsch-, italienisch- und französischsprachigen Schweiz werden ab dem ersten Kindergartenjahr jährlich im Frühjahr über einen Zeitraum von vier Jahren mittels der MOBAK-Testinstrumente im Sportunterricht untersucht. In der Primarstufe werden ergänzend kognitive Merkmale der Kinder sowie deren Nutzung von Lerngelegenheiten erfasst. Durch die erwarteten Erkenntnisse können empirisch abgesicherte Aussagen zur Erreichung zentraler Erziehungsziele im Fach Bewegung und Sport der Primarschule getroffen werden, welche eine Orientierungsgrundlage für die Aus- und Fortbildung von Lehrpersonen an Schulen und Hochschulen bilden. An der nationalen EMOKK-Studie sind die folgenden Institutionen beteiligt: PHZH, PHSG, SUPSI, HEP-Bejune und DSBG.

Website wird bald aufgeschaltet

Wissen alleine reicht nicht aus!

Es besteht ein Konsens darüber, dass sich die Effektivität der Ausbildung von Lehrpersonen letzten Endes einzig an der qualitativen Verbesserung des unterrichtlichen Handelns (Performanzfortschritt) der angehenden Lehrpersonen eruieren lässt. Dementsprechend wird im Forschungsprojekt «Zum Transformationsprozess von Wissen zu Performanz bei angehenden Lehrpersonen am Beispiel der Klassenführung im Sportunterricht» anhand verschiedener hochschuldidaktischer Interventionen untersucht, inwiefern die Qualität der Performanzen bei angehenden sportunterrichtenden Lehrpersonen durch die Verbesserung (1) des Wissens (z.B. durch Literaturarbeit), (2) der situierten Wahrnehmung, Interpretation und Entscheidung (z.B. durch Videovignetten) sowie (3) durch die Übung der Umsetzung der Qualitätsdimensionen in der eigenen Unterrichtspraxis (z.B. durch Praktika) erhöht werden kann.

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Evaluierung und Weiterentwicklung Pädagoginnen- und Pädagogenbildung NEU in Österreich

Die Ausbildung von Lehrpersonen für die Primarstufe und Sekundarstufe Allgemeinbildung wurde in den vergangenen Jahren in Österreich grundlegend reformiert. Im Rahmen einer öffentlich-öffentlichen Partnerschaft zwischen dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), dem Qualitätssicherungsrats für PädagogInnenbildung (QSR) und der PHSG, wird diese nun evaluiert. Die Evaluierung richtet sich an angehende Lehrpersonen im Studium sowie Lehrpersonen im Berufseinstieg. Ziele der Evaluierung sind: (1) Gewinnung wissenschaftlicher und bildungspolitischer Erkenntnisse aus der Umsetzung der reformierten PädagogInnenbildung, (2) Analyse der Wirkung der Reform hinsichtlich der Kompetenzprofile der (angehenden) Lehrpersonen sowie der von den SchülerInnen wahrgenommenen Unterrichtsqualität, (3) Ableitung von Handlungsoptionen für die Weiterentwicklung der Ausbildung.

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Visualisierung der sozialen Kontakte von Studierenden

Das vom SNF geförderte Projekt «Study Abroad for Multilingualism» untersucht den Sprachgebrauch von Studierenden während eines Auslandaufenthalts aus einer mehrsprachigen Perspektive. Um die sozialen Kontakte und die verwendeten Sprachen einer untersuchten Person anschaulich darzustellen, entwickelte das Projektteam innovative Infografiken. Diese so genannten «Contact Profiles» wurden im Forschungskolloquium der PHSG vom 11. Februar 2021 anhand von zwei Fallbeispielen präsentiert.

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Entwicklung Mehrsprachige Grammatiklernkarten

Das vom BAK geförderte Projekt entwickelt und erprobt visuell-haptische, mehrsprachige Lernkarten zu spezifischen grammatikalischen Themen. Die Ziele sind u.a. die Förderung der funktionalen Mehrsprachigkeit sowie die Sensibilisierung der Lernenden für die weniger vertrauten Landessprachen Italienisch und Rätoromanisch. Ein Prototyp einer Lernkarte wurde an der achten Jahrestagung des Mercator-Instituts für Sprachförderung am 2. März 2021 vorgestellt. 



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Weitereintwicklung der Lernfördersysteme

Die PHSG vereinbart eine verstärkte Kooperation mit dem Lehrmittelverlag St.Gallen zur Pflege und Weiterentwicklung der Lernfördersysteme in der Volksschule. Das Projekt Lernfördersysteme etabliert über alle Leistungsbereiche hinweg eine eng verzahnte Zusammenarbeit von Fachdidaktik und Psychometrie, um so das gesamte Know-How der beteiligten Institute in die zukünftige Gestaltung der Systeme einfliessen zu lassen. 

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Projektstart «Überfachliche Kompetenzen» (Teilprojekt der IT-Bildungsoffensive)

Mit dem Kickoff-Meeting mit allen Projektmitarbeitenden Anfang März 2021 wurde die inhaltliche Arbeit am Teilprojekt 1b: überfachliche Kompetenzen der ITBO aufgenommen. Im Teilprojekt, welches vom Institut Professionsforschung & Kompetenzentwicklung und vom Institut Kompetenzdiagnostik gemeinsam durchgeführt wird, werden Instrumente zur Erfassung sowie Unterrichtskonzepte zur Förderung der überfachlichen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern entwickelt, implementiert und evaluiert. Die erarbeiteten Instrumente und Konzepte werden schliesslich allen Schulen des Kantons St.Gallen über eine digitale Anwendungsumgebung zur Verfügung gestellt. Die Projektaktivitäten orientieren sich an den Bedürfnissen der Volksschulen, entsprechend werden Schulen in allen Phasen (Phase A: Instrumentenentwicklung, Phase B: Unterrichtskonzepte, Phase C: Digitale Anwendungsumgebung und Transfer) des Projekts einbezogen.

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PHSG

Evaluation der Förderung transversaler Kompetenzen im KV4.0

Im Rahmen eines von swissuniversities geförderten Projekts untersucht das Institut Professionsforschung & Kompetenzentwicklung als Mitglied des Leadinghouse Berufsfelddidaktik in einem Teilprojekt die Förderung der transversalen Kompetenzen bei angehenden Kaufleuten im Ausbildungsmodell KV4.0.

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Studie zur Potentialabklärung von Spätzugereisten

Ein neues Projekt des Arbeitsbereichs Berufsbildungsforschung am Institut Professionsforschung & Kompetenzentwicklung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Potentialabklärung und Zuweisung von Spätzugereisten auf ein passendes Brückenangebot zwischen obligatorischer Schulzeit und Ausbildung auf Sekundarstufe II gestaltet sein sollen.

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Veranstaltungshinweise

PHSG

VALS/ASLA Studientag

Im Zentrum des VALS/ASLA Studientags zum Thema «Sprache und Mobilität im Bildungssystem» steht der Zusammenhang zwischen verschiedenen Formen der Mobilität, sprachlichen Kompetenzen und Praktiken sowie dem Bildungssystem.

Freitag, 11. Juni 2021   In Kalender eintragen

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29.04.2021, In Kalender eintragen

Prof. Dr. Elena Makarova: «Frauen in MINT: Wie wichtig sind die gendersensiblen (Vor-) Bilder?»

PHSG

Publikationshinweise

Klassenassistenzen sind keine Selbstläufer

In Bildung Schweiz 4/21 werden die Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt «Kooperative Praxis von Assistenzpersonen und Lehrpersonen im Unterricht der Regelschule» dargestellt. Der Artikel von Bea Zumwald, Franziska Vogt, Annette Koechlin und Annina Truniger mit den wichtigsten Erkenntnissen und Empfehlungen für die Praxis ist ab Mitte April online frei zugänglich.

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(Un)doing Gender empirisch

OA Herausgeberband aus dem SNF Forschungsprojekt zu Gender in der Kinderkrippe (Un)doing Gender empirisch Qualitative Forschung in der Kita Nentwich, Julia, Vogt, Franziska (Hrsg.)

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